Schießprüfung bestanden – Hurray!

Gestern am 14/12/2014 war es nun endlich soweit. Die erste Hürde (von drei) auf meinem Weg zum Jagdschein sollte genommen werden: Die Schießprüfung.

Geprüft wurden wir in drei Bereichen:

1) 5 Schuss stehend „angestrichen“ auf Bockscheibe (100 Meter). Erforderlich zum Bestehen der Prüfung: 25 Punkte
2) 5 Schuss stehend freihändig auf laufenden Keiler (50 Meter). Erforderlich zum Bestehen der Prüfung: 2 Treffer „ins Leben“
3) 15 Schuss auf Wurfscheiben- bzw. Tontaubenschießen Trap. Erforderlich zum Bestehen der Prüfung: 5 Tauben

Ich war in eine „Rotte“ (Gruppe von 6 Leuten) eingeteilt und wir sollten erst um 12:30 Uhr das erste Mal Schießen, mussten aber schon um 8.30 Uhr da sein. Die Stunden krochen nur so dahin. Dann wurden immer mal wieder Rotten vorgezogen und somit gingen wir dann auch schon gehen 11:30 zum Tontaubenschießen. Ich wollte es eigentlich nicht so gerne, da ich mir eingebildet hatte, dass ich vom Schrottschießen immer viel nervöser war und ich deshalb in den letzten Wochen Probleme beim laufenden Keiler hatte, da ich vorher immer erst Tontauben geschossen hatte. Aber die anderen waren ganz heiß und somit ging ich brav mit und hoffte es nicht nachher zu bereuen.

Wir stellten uns auf (ich war auf Stand 4) und es ging los. Juhu! Der erste Schuss war gleich ein Treffer. Ich traf im ersten Durchlauf einige und war dann schon bei 4 Treffern. Ich wurde immer ruhiger und ich schloss mit 9 Treffern ab. Damit war ich sehr zufrieden! One down, two more to go!

Wurfscheiben schießen

Wurfscheiben schießen

Als wir wieder in den Schafstall kamen, wurden wir gebeten direkt zum Kugelstand zu gehen und wir sollten uns beeilen. Das war dann etwas blöd, aber gut… los geht’s!

Wir konnten dann noch ein bisschen runter kommen und dann ging es rein zur Bockscheibe. Nach dem ersten Schuss holte ich die Scheibe ran: 10! Juhu. Ich schloss dann mit 4 x 10 und 1x 9 (Gesamt: 49) ab. Mein jemals bestes Ergebnis! 🙂

Dann ging es zum laufenden Keiler… meiner Angstdisziplin. Eigentlich war das sonst immer die Tontauben, aber als da der „Knoten geplatzt“ war, klappte es hier gar nicht mehr. Somit war ich echt nervös. Der erste Treffer war glaube ich eine 8. Zweite eine 3. Dann schoss mir der Gedanke in den Kopf: „ICH HABE BESTANDEN!“. Nächster Schuss: Null -Fehler. Ooops. Schuss vier und fünf weiß ich gar nicht mehr. Zwar auch Treffer, aber keine guten. Aber 4 Treffer „ins Leben“. SCHEIßEGAL. Ich war durch. Der Prüfer meinte, dass ich in Zukunft und auf der Jagd dann auch mal richtig „mitziehen“ soll und die Sau nicht nur rein laufen lassen soll. Oops. Erwin beschwichtigte die Prüfer und sagte, dass ich sonst immer eine der besseren Schützen hier war.

Ich schwebte quasi aus dem Raum und war so erleichtert. Ich versuchte mich zusammen zu reißen und die anderen nicht allzu sehr mit meinem Glück zu behelligen… einige wenige warteten ja noch.

Dann rief ich meine Eltern und Freunde an und alle freuten sich mich mir. Juhu! Jetzt kommt erst mal Weihnachten und im nächsten Jahr geht dann das Lernen für die schriftliche und mündlich/praktische Prüfung los. Tschakkaa. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s